Kostengünstiges iPad 9.7
12
April
von Sandra
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Apple kann auch billiger, wenn sie wollen. Allerdings hat das neue iPad 9.7 mit einem Anfangspreis von 350 Euro und mit 32 GB allerdings ist der Pencil nicht im Preis inbegriffen. Zielgruppe des iPad sind Schüler, aber auch für Erwachsene kann es eine interessante Option sein.

Überarbeiteter Prozessor im Apple iPad 9.7

Ein neuer Prozessor namens A10X wird nun in das iPad 9.7 eingebaut und löst somit den alten Prozessor ab. Wie der eine oder andere unabhängige Test zeigt, lohnt sich diese interne Weiterentwicklung, denn dieser Prozessor ist in der Tat sehr schnell und leistungsfähig. Er kommt ohne Weiteres an Notebooks anderer Marken heran oder übertrifft diese sogar noch. Somit kann das neue iPad sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich verwendet werden. Und wer möchte, der kann sogar das Gerät mit einer Bluetooth-Tastatur verbinden. Arbeiten oder chatten zu jeder Zeit und an jedem Ort lautet hier das Motto.

Das Design

Auch beim Design hat Apple einige Veränderungen vorgenommen: Der Bildschirmrand wurde schmäler produziert und dem Nutzer steht so ein viel größeres Display zur Verfügung. Zusätzlich wurde das Retina-Display verwendet, das in mehrfacher Hinsicht begeistert. Im Grunde genommen erhofft sich Apple, dass das 9,7 Zoll große iPad als Notebook verwendet wird. Aus diesem Grund lässt es sich auch sehr bequem per Stift bedienen – nicht nur Designer werden sich darüber freuen. Um wem der iPad Pencil zu teuer ist – leider muss er separat erworben werden – der könnte sich auch für ein günstigeres Modell eines anderen Herstellers entscheiden.

Weitere Pluspunkte vom iPad 9.7 – hochauflösende Kamera und mehr

Das iPad 9.7 wurde mit einer 8 Megapixel starken Kamera ausgestattet. Die Rückkamera wird von einer ebenfalls hochauflösenden Frontkamera unterstützt, die sich für Selfies oder für das Bildtelefon eignet. Zudem kann der Bildschirm 120 Bilder pro Sekunde wiedergeben. All dies führt zu einem gestochen scharfen Bild. Videos ansehen oder Bilder bearbeiten wird hiermit zum wahren Vergnügen. All dies wird von einer neuen Funktion unterstützt: Die AR-Funktionalität. Was das bedeutet ist schnell erklärt: Fotos, Dokumente oder echte Gegenstände einscannen und anschließend am Bildschirm verarbeiten.

Umfangreiches Sortiment an Apps

Solch ein gutes und großes Gerät möchte natürlich so oft wie möglich genutzt werden. Damit dies in der Tat geschieht, liefert Apple das iPad 9.7 mit einer große Menge an Apps aus. Die Vielfalt der Apps führt dazu, dass für jeden Nutzer das passende dabei ist. Und sollte das mal nicht der Fall sein, dann in den App Store sehen und weitere Apps herunterladen.

Die Schwachpunkte beim iPad 9.7

Leider erhielt die günstige Variante keinen allzu hohen Speicher. Wer jedoch wesentlich mehr benötigt, der muss auch tiefer in die Tasche greifen – hier stehen Varianten bis zu 1000 Euro zur Verfügung.

Ebenso könnte die Akkulaufzeit als Schwachpunkt angesehen werden, denn diese beträgt nur 10 Stunden. Die Ladezeit hingegen beträgt bereits vier Stunden. Wer also längere Zeit mit dem iPad arbeitet oder spielt, der wird sehr bald hiervon genervt sein.

Sicherheit steht beim iPad 9.7 an erster Stelle

Bei der günstigsten Variante reicht es vielleicht noch aus, eine normale Sperre zu aktivieren. Die teuren Varianten sollten aber schon mit dem Fingersensor gesperrt werden. Dann kann nur noch der Besitzer das iPad entsperren und so vor einem Zugriff fremder Personen schützen.

Einfache Bedienung des iPad

Apple gibt natürlich an, dass sich alles per Finger nutzen lässt. So kann jedes Programm an eine beliebige Stelle verschoben werden. Im Zusammenspiel mit dem Apple Pencil in der Tat keine schlechte Angelegenheit, aber eigentlich trifft diese Handhabung auf die meisten Smartphones, Tablets und Notebooks zu – zumindest auf die der neuen Generation.

Betrachtet man alle Funktionen und auch die positive Nachricht, dass das iPad 9.7 sowohl WLAN als auch eine Apple SIM besitzt, mit der man in über 180 Länder online erreichbar ist, dann steht fest, dass es sich für jede Person und für jede Situation eignet. Es wäre bald ein beliebter Alleskönner, wenn nur die Batterie nicht so schwach wäre und wenn hier nicht die Probleme beim Reparieren wären. Denn auch beim iPad 9.7 setzt Apple auf jede Menge Klebstoff – wie bei vielen anderen Modellen auch. Besonders ärgerlich ist der Aus- und erneute Einbau eines Akkus, der aber alle paar Jahre fällig wird. Lediglich verletzte Displays können nun einfacher ersetzt werden, wenn es sich beim Reparateur um einen Fachmann handelt. Daher sollte hier niemand ein Risiko eingehen und ein defektes Gerät zu Vielcom schicken. Dies funktioniert einfach und bequem per Post. Laien könnten leider bei jeder Selbstreparatur mehr zerstören als reparieren.

Hersteller: Apple

Bildquelle: Pressefoto Hersteller

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